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Unbekannte Moderne 2019

Bild der Stadt - Stadt im Bild. Malerei und Fotografie der Neuen Sachlichkeit | Das Bauhaus in Brandenburg. Eine Spurensuche in Architektur, Design und Handwerk

Cottbus, Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst/Dieselkraftwerk Cottbus

Das BrandenburgischeLandesmuseum für moderneKunst zeigt von Oktober 2019 bis Januar 2020 in Cottbus und Frankfurt (Oder) fünf parallele Ausstellungen zu gesellschaftskritischen und utopiegeschichtlichen Aspekten der Moderne und zum Bauhaus in Brandenburg.

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst zeigt von Oktober 2019 bis Januar 2020 unter dem Titel UNBEKANNTE MODERNE an seinen beiden Standorten in Cottbus und Frankfurt (Oder) fünf parallele, sich inhaltlich ergänzende Ausstellungen zu gesellschaftskritischen und utopiegeschichtlichen Aspekten der Moderne und zum Bauhaus in Brandenburg und jenseits der Grenze.

Im Zentrum des Projekts stehen Fragen nach dem Zusammenhang zwischen sozialkritischen Betrachtungen und gesellschaftsreformerischen sowie ästhetischen Utopien. Die Besucherinnen und Besucher erwartet unter dem (noch vorläufigen) Titel „Stadt im Bild/Bild der Stadt“ eine Präsentation der bildkünstlerischen Auseinandersetzung mit groß- wie kleinstädtischen Motiven in der Kunst der Neuen Sachlichkeit in den 1920er-Jahren.

Ein zweiter Ausstellungsteil nimmt bisher wenig beachtete Bauten der architektonischen Avantgarde in der Lausitz und den benachbarten polnischen Regionen in den Fokus. Begleitet von einem touristischen Reiseführer wird die sogenannte Provinz als lebendiges und innovatives Laboratorium der Moderne erfahrbar gemacht. Hier haben so renommierte Architekten wie Ludwig Mies van der Rohe, Ernst Neufert, Hans Scharoun, Max und Bruno Taut sowie Konrad Wachsmann ihre Spuren hinterlassen

Das Wirken von Bauhauskünstlerinnen und -künstlern in den Bereichen Kunsthandwerk und Design in Brandenburg und der Lausitz thematisiert der dritte Part. Gezeigt werden unter anderem Exponate aus der Handwerkerkolonie Gildenhall, Keramik von Margarte Heymann-Löbenstein und Theodor Bogler, in Spremberg produzierte Kunststoffprodukte nach Entwürfen Christian Dells sowie Glasdesign von Wilhelm Wagenfeld. Durch die Verklammerung unterschiedlicher  Strömungen in bildender und angewandter Kunst entsteht ein vielfältiges und lebendiges Panorama der Weimarer Republik im Spannungsfeld zwischen Metropole und Provinz.

In Ergänzung zu den Ausstellungen am Standort in Cottbus werden für Frankfurt (Oder) zwei weitere Expositionen zur Moderne geplant, die künstlerische Arbeiten der 1920er- bis 1930er-Jahre mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen verknüpfen. Beide Ausstellungen stellen Fragen nach Relevanz und Aktualität der Zusammenhänge zwischen Traditionen und kulturellen Umbrüchen der Moderne zur Debatte und damit verstärkt nach den damit einhergehenden gesellschaftlichen Einflüssen auf Bild-, Körper- und damit Raumkonzeptionen auch für die Gegenwart.

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Zielgruppe

Alle


Thema

  • Lebe das Bauhaus!

Adresse

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst/Dieselkraftwerk Cottbus
Uferstr./Am Amtsteich 15
03046 Cottbus, Deutschland

Öffnungszeiten

  • Montag: geschlossen
  • Heiligabend: geschlossen
  • Silvester: geschlossen

Dienstag bis Freitag 10:00 - 18:00 Uhr

Barrierefreiheiten

  • Assistenz vor Ort
  • Leitsysteme / Orientierungsmöglichkeiten

Förderformel

Das Projekt wird unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der Kulturstiftung des Bundes sowie aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung EFRE – Kooperationsprogramm INTERREG V A Brandenburg–Polen 2014 – 2020 „Barrieren reduzieren – gemeinsame Stärken nutzen/Redukować bariery – wspólnie ykorzystywać silne strony“) – Fördergebiet Euroregion Spree-Neiße-Bober.

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