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50 Jahre nach "50 Jahre Bauhaus" 1968

Stuttgart, Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Die Schau 50 Jahre nach "50 Jahre Bauhaus" 1968 versteht sich als Relektüre der legendären Ausstellung 50 Jahre Bauhaus, die der Württembergische Kunstverein 1968 in Zusammenarbeit mit Bauhaus-Größen wie Walter Gropius und Herbert Bayer produzierte.

Vom 5. Mai bis 23. September 2018 zeigt der Württembergische Kunstverein Stuttgart die Ausstellung 50 Jahre nach "50 Jahre Bauhaus" 1968. Ausgangspunkt der Schau ist die legendäre Ausstellung 50 Jahre Bauhaus, die der Kunstverein 1968 in Zusammenarbeit mit Bauhaus-Größen wie Walter Gropius und Herbert Bayer produzierte und die damals weitreichende internationale Strahlkraft erzeugte. Anknüpfend an diesen Erfolg möchte der Kunstverein einen aktuellen Blick auf das Bauhaus werfen, der ästhetische wie gesellschaftspolitische Ansätze der 1968er-Jahre bis heute aufgreift.

Am 4. Mai 1968, einen Tag nachdem Student_innen in Paris die Universität Sorbonne besetzt und den so genannten "Mai 68" ausgerufen hatten, wurde im Württembergischen Kunstverein die Ausstellung 50 Jahre Bauhaus eröffnet – begleitet von Protesten gegen die geplante Schließung der Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm, die 1953 als Nachfolge des Bauhauses gegründet worden war. Die von Herbert Bayer, Hans Maria Wingler, Ludwig Grote und dem damaligen Kunstvereins-Direktor Dieter Honisch konzipierte Schau, die bis 1971 in acht weiteren Museen in Europa, den USA, Kanada, Südamerika und Asien zu sehen war und insgesamt über 800.000 Besucher_innen erreichte, wurde damals als Welterfolg gefeiert.

Vom Institut für Auslandsbeziehungen großzügig gefördert und mit der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Heinrich Lübke bedacht, handelte es sich um eine staatstragende Angelegenheit des noch jungen Nachkriegsdeutschlands: Ging es doch um nicht weniger als um die Rehabilitation der deutschen Kulturnation auf internationaler Ebene. 50 Jahre nach der Eröffnung von 50 Jahre Bauhaus unternimmt der Württembergische Kunstverein eine kritische Relektüre dieser Ausstellung entlang dreier Stränge. Sie betreffen die Verschränkungen zwischen Moderne und Totalitarismus; die ästhetischen und gesellschaftspolitischen Umbrüchen der 1968-Jahre sowie die aktuellen Diskurse über andere und multiple Modernen, die nicht unwesentlich von den globalen Verschiebungen seit 1989 geprägt sind.

Die Ausstellung zeigt hierzu sowohl zeitgenössische als auch historische Kunstwerke, Objekte und Dokumente.

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Zielgruppe

Alle


Thema

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Adresse

Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Schlossplatz 2
70173 Stuttgart, Deutschland

Öffnungszeiten

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