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Spuren des Bauhauses in Hamburg

Hamburg, Freie Akademie der Künste in Hamburg

Ausstellung und Katalog präsentieren das Wirken ehemaliger Bauhäusler in Hamburg und besonders deren Tätigkeit an der Hamburger Landeskunstschule und späteren Hochschule für bildende Künste.

Ausstellung und Katalog widmen sich in einem ersten Teil den Werken der Bauhaus-Absolventen Hedwig Arnheim-Dülberg-Slutzky, Naum Slutzky, Alfred Ehrhardt und Fritz Schleifer während der 20er und frühen 30er Jahre in Hamburg: die beiden ersten als freischaffende Künstler, letztere als Dozenten an der Landeskunstschule für die neu errichteten Vor-Klassen unter dem Direktorat von Max Sauerlandt (1930-33), bis sie 1933 mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten entlassen wurden.

1945 wurde Fritz Schleifer als Dozent für Architektur wieder eingestellt. Mit ihm kamen aus dem ehemaligen Bauhaus auch Else Mögelin (Textil), Gerhard Marcks (Plastik), Otto Lindig (Keramik) und Edgar Horstmann (Raumgestaltung) an die Schule. Unter dem Direktorat des Ex-Bauhäuslers Gustav Hassenpflug (1950 -56) wurden Kurt Kranz (Grundklasse) und Wolfang Tümpel (Metall) berufen. Die Landeskunstschule beteiligte sich in jenen Jahren an mehreren überregionalen Ausstellungen, so an der Werkbund-Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (1951), der Deutschen Verkehrsausstellung in München und der internationalen Gartenbau-Ausstellung in „Planten un Blomen“ (beide 1953). in den eigenen Räumen fand 1953 auch die erste große Ausstellung statt mit dem „Haus in der Halle“,  einem zweigeschossiges Musterhaus nach dem Entwurf von Gustav Hassenpflug unter Mitwirkung fast aller hauseigenen Werkstätten, damals eine echte Wiedergeburt der Bauhaus-Ideen. Und sie wurden auch wieder lebendig durch die legendären Künstlerfesten „Li-la-le“. Ende der 50er Jahre wurden die ehemaligen Bauhäusler Walter Peterhans und Hans Thiemann an die inzwischen zur Hochschule für Bildende Künste umgewandelte Schule berufen, 1967 schließlich noch Max Bill, ehemaliger Gründungsdirektor der Ulmer Hochschule für Gestaltung als Gastprofessor für Umweltgestaltung gewonnen.

Mit der Ausstellung und in der Publikation stellen sich neben der historischen Aufarbeitung auch Fragen nach der Reichweite der damals in Hamburg weiter entwickelten Bauhausidee. Es ist zu vermuten, dass mindestens im Bereich der Kunsterziehung Erfahrungen aus den vom Bauhaus geprägten Vorklassen an nächste Generationen weitergegeben wurden.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2019.

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Zielgruppe

Alle


Thema

  • Entdecke das Bauhaus!

Adresse

Freie Akademie der Künste in Hamburg
Klosterwall 23
20095 Hamburg, Deutschland

Öffnungszeiten

  • Dienstag: Uhr — Uhr
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  • Donnerstag: Uhr — Uhr
  • Freitag: Uhr — Uhr
  • Samstag: Uhr — Uhr
  • Sonntag: Uhr — Uhr

Förderformel

Eine Veranstaltung in der Freien Akademie der Künste Hamburg in Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer und der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg.

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